Fact Sheet Dritte Brennerstudie der Filmförderungsanstalt Downloaden · Rund 60 Prozent der Deutschen verfügen mittlerweile über einen Internetzugang. Nur noch 39 Prozent von ihnen nutzen ein analoges Modem, 59 Prozent ISDN und DSL. Dabei verzeichnete DSL mit 32 Prozent den stärksten Zuwachs. · Trotz der deutlich besseren technischen Ausstattung legen Downloads von Spielfilmen im Vergleich zum Vorjahr nur gering zu. · Insbesondere der Filmdownload vor dem offiziellen Kinostart konnte deutlich eingeschränkt werden. Während von Januar bis August 2003 noch 24 Prozent der Downloader die Filme vor Kinostart downgeloadet haben, waren es von Januar bis Juni 2004 lediglich 13 Prozent. · Im ersten Halbjahr 2004 wurden 10,3 Mio. Filme downgeloadet. · Von den 1,3 Mio. Personen, die Filme downloaden, gaben 36,7 Prozent als Motiv an, auf diese Weise auch indizierte Filme erhalten zu können. Brennen · Die Ausstattung mit Hardware zur Vervielfältigung von Content (Musik, Fotos, Filme, etc.) steigt weiterhin deutlich an: 28 Mio. Deutsche haben im eigenen Haushalt Zugriff auf einen CD-Brenner, 3,1 Mio. auf einen DVD-Brenner und 1,1 Mio. auf einen DVD-Recorder. · Jeder dritte Deutsche ab zehn Jahren hat sich im ersten Halbjahr 2004 Inhalte auf CD-ROM oder DVD gebrannt oder brennen lassen. · Brennen von Content verlagert sich zunehmend von CD- auf DVD-Rohlinge, bei denen das legale und illegale Kopieren von Filmen dominiert. Im Befragungszeitraum von Januar bis Juni 2004 wurden 13 Prozent der insgesamt 264 Mio. CD-Rohlinge und 55 Prozent der 45 Mio. DVD-Rohlinge mit Spielfilmen oder aktuellen Kinofilmen bespielt. · Die wichtigsten Kopierquellen sind mit 59 Prozent bereits kopierte Spielfilm- CDs oder DVDs. An zweiter Stelle stehen mit 54 Prozent Original-DVDs. Internet- Tauschbörsen sind mit 42 Prozent die drittwichtigste Kopierquelle. · Als Gründe für das illegale Kopieren von Filmen nannten 37 Prozent der Befragten unter 18 Jahren das Umgehen der Jugendendschutzbestimmungen, 10 Prozent von ihnen gaben den Zugang zu erotischen und pornografischen Filmen als Grund an. Quelle: Filmförderungsanstalt (FFA), Oktober 2004. Befragungszeitraum: Januar bis Juni 2004. Schriftliche Befragung innerhalb des GfK-Media*Scope Panels. 10.000 Personen, repräsentativ für 63,7 Mio. deutsche Personen ab zehn Jahren. Die detaillierte Studie ist als PDF-Datei unter http://www.ffa.de abrufbar.