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| Harte Fakten |
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| Rauer Wind für Raubkopierer! |
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(Berlin, im März 2004) Im Bereich Strafverfolgung von Raubkopierern konnten 2003
große Erfolge erzielt werden. Vor allem auf Grund der Arbeit der Gesellschaft
zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) sind die Haft- und
Geldstrafen für Raubkopierer im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Für 2004
setzt die Filmwirtschaft weiterhin sowohl auf verstärkte Strafverfolgung als
auch auf Aufklärung durch die Kampagne "Hart aber gerecht".
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Strafverfolgung
Auch in 2004 hat der Kampf gegen das Raubkopieren wieder oberste Priorität. Um
die illegale Filmnutzung weiter einzudämmen, setzt die Filmindustrie nicht nur
auf Aufklärungsarbeit, sondern auch auf Strafverfolgung. Die aktuellen Zahlen
der GVU sprechen eine deutliche Sprache. So stieg die Zahl der beschlagnahmten
Raubkopien in 2003 um 54 %. "Allein in unserer 400 qm großen Asservatenkammer
stapeln sich Zehntausende von Raubkopien bis unter die Decke," so Jochen
Tielke, Geschäftsführer der GVU.
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Härtere Strafen für Raubkopierer
Raubkopierer haben in 2003 gemerkt: Es weht ein rauerer Wind. So stiegen die
Strafverfahren, die durch Hilfe der GVU mit Gefängnisstrafen abgeschlossen
wurden, um 75 %. Ein Täter aus dem Raum Hannover/Braunschweig musste
beispielsweise für drei Jahre hinter Gitter - und das ohne Bewährung. Auch
wurden in 2003 deutlich mehr Geldstrafen verhängt. Allein in den Fällen, in
denen die GVU an der Aufdeckung der Fälle beteiligt war, stiegen die
Verurteilungen zur Geldstrafe um 54 %. Außerdem zahlten die verurteilten
Raubkopierer in diesen Fällen eine Summe von über einer halben Million Euro
Strafe.
In 2004 soll die Strafverfolgung sogar noch intensiviert werden: "Wir wollen
nicht die breite Bevölkerung kriminalisieren, aber massenhaftes Downloaden und
Kopieren von illegalem Filmmaterial - auch durch Privatpersonen - können und
wollen wir nicht mehr dulden," macht Elke Esser, Geschäftsführerin der Zukunft
Kino Marketing GmbH, deutlich.
"Immer mehr Urheber werden ihre Rechte geltend machen und auf Schadenersatz
klagen."
Um das professionelle Kopieren und massenhafte Downloaden einzudämmen, setzt
die Filmwirtschaft zum einen auf die GVU, zum anderen werden von immer mehr
Filmverleihern eigene Raubkopier-Beauftragte mit der Fahndung nach illegalem
Filmmaterial und der Strafverfolgung betraut. Zusätzlich durchforsten Agenturen
die einschlägigen Tauschbörsen nach Raubkopien. Große Hoffungen setzt die
Branche auch auf das digitale Wasserzeichen, mit dem Raubkopien erkannt und
zurückverfolgt werden können.
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Klare Botschaften
Ein weiterer Baustein im Kampf gegen illegale Filmnutzung war und ist die viel
beachtete Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher", die im letzten Jahr
startete. In drastisch-überzogenen Spots und mit deutlicher Tonalität machte
die Filmwirtschaft klar, dass illegale Filmnutzung kein Kavaliersdelikt ist.
Jetzt geht die Kampagne in die zweite Runde: Ein neuer Kino-Spot und neue
Print-Motive sollen das öffentliche Bewusstsein gegenüber Raubkopien weiter
schärfen. "Die Kampagne hat bereits erste Verhaltensänderungen erzielt, wie
eine repräsentative Forsa-Studie des Magazins Stern gezeigt hat. Jetzt müssen
wir die intensive Diskussion fortführen und weiterhin verdeutlichen: Das
Kopieren und Downloaden von aktuellen Kinofilmen oder kopiergeschützten DVDs
ist Raub," erklärt Elke Esser. Der neue Spot und die neuen Plakate sind seit
dem 11.03.2004 zu sehen.
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"Raubkopierer sollten sich in Zukunft nicht mehr für bessere Brennprogramme,
sondern für bessere Haftbedingungen einsetzen." |
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- Oliver Trettin, Geschäftsführer
Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V. FAM GmbH |
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