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| Knast on Tour |
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| Deutschlandweite Info-Aktion
der Filmindustrie startet in Berlin
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(Berlin, 28. Juli 2004) Gut möglich, dass man in diesen Tagen auf dem Potsdamer
Platz oder in der Münchner Innenstadt auf eine Gefängniszelle mit Infostand
stößt. Denn seit dem 28. Juli ist die mobile Infozelle der "Raubkopierer sind
Verbrecher"-Kampagne auf Deutschlandtour. Hier können Interessierte in einer
nachgebauten Gefängniszelle fünf Minuten im Leben eines Raubkopierers
nachempfinden, sich aber auch über die Problematik von Filmraubkopien
informieren.
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Ziel von "Knast on Tour" ist es, noch direkter mit den Leuten in Kontakt zu
treten und über die Problematik der Filmraubkopien zu informieren. Bisher
wurden Infoveranstaltungen an Schulen durchgeführt, Lehrer, Studenten,
Diplomanden und Schülern zum Thema illegale Filmnutzung informiert und Emails,
die über die Kampagnenwebsite eingingen individuell beantwortet.
"Aufklärungsarbeit ist uns wichtig. Daher wollten wir die Chance nutzen und mit
einer Info-Tour durch deutsche Großstädte direkt vor Ort rund um das Thema
Filmraubkopien informieren," erläutert Johannes Klingsporn, Geschäftsführer vom
Verband der Filmverleiher e.V. "Dazu haben wir zum einen als Eye-Catcher eine
Gefängniszelle nachgebaut, in der man ,Probesitzen' kann, zum anderen ist ein
Stand integriert, an dem Infoflyer ausliegen und Kinokarten gewonnen werden
können."
Aber nicht nur die Aufklärung ist eine der Säulen im Kampf gegen Raubkopien.
Auch weiterhin wird mit Hochdruck an der zivil- und strafrechtlichen Verfolgung
von illegaler Filmnutzung gearbeitet, wie die Halbjahreszahlen (Januar 04 bis
Juni 04) der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU)
beweisen. Bisher stellte die GVU allein in den ersten sechs Monaten diesen
Jahres über 260.000 mit Raubkopien bespielte Datenträger sicher und konnte über
1.300 neue Strafverfahren einleiten. Außerdem durchsuchte die Polizei mit
sachverständiger Unterstützung von GVU-Ermittlern über 1.000 Räumlichkeiten.
Insgesamt über 1.100 Verfahren, die mit Hilfe der GVU eingeleitet wurden,
konnten bis Juni 2004 abgeschlossen werden. Ein weiterer Schritt in die
richtige Richtung, meint Klingsporn: "Wir stellen fest, dass unsere Maßnahmen
anfangen zu greifen. Daher werden wir auch weiterhin massiv gegen Filmdiebstahl
vorgehen und Aufklärungsarbeit vor Ort leisten."
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"Wenn Ideen nicht geschützt werden, lohnt es nicht mehr, welche zu haben." |
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- Dr. Andreas Kramer,
Geschäftsführer Hauptverband Deutscher Filmtheater e.V. |
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